Curaçao bestätigt Lizenzpflicht für Zulieferer ab Dezember 2026

Ab dem 24. Dezember 2026 dürfen CGA-lizenzierte Online-Casinos nur noch mit registrierten Zulieferern zusammenarbeiten – das bestätigt die Curaçao Gaming Authority verbindlich. Welche Provider betroffen sind und was Betreiber jetzt prüfen müssen, lesen Sie in unseren Casino Nachrichten.

 

Curaçao setzt die B2B-Regeln ab 24. Dezember 2026 verbindlich durch

Am 24. Dezember 2026 endet die zweijährige Übergangsfrist des curaçaoischen Glücksspielgesetzes LOK. Die Curaçao Gaming Authority (CGA) hat bestätigt: Ab diesem Stichtag dürfen CGA-lizenzierte Online-Casinos ausschließlich mit registrierten Zulieferern zusammenarbeiten.

Betroffen sind alle Anbieter sogenannter kritischer Leistungen, darunter Spieleentwickler, Live-Dealer-Studios, Game-Aggregatoren und Sportwetten-Software. Wer als Betreiber nach dem 24. Dezember 2026 noch mit unregistrierten Dienstleistern arbeitet, verstößt direkt gegen Artikel 5.16(4) des LOK. Das ist kein formaler Hinweis, sondern ein handfestes Online Casino Lizenzen-Compliance-Risiko.

Lokal ansässige Zulieferer brauchen Lizenz und Registrierung, ausländische Anbieter nur Registrierung

Das LOK unterscheidet klar zwischen zwei Gruppen: Zulieferer mit Sitz auf Curaçao benötigen ab dem 24. Dezember 2026 sowohl eine CGA-Zuliefererlizenz als auch eine Registrierung. Ausländische Provider hingegen müssen sich lediglich registrieren lassen.

Die Registrierungspflicht gilt für alle Anbieter kritischer Leistungen, unabhängig vom Firmensitz. CGA-lizenzierte Online Casino Lizenzen dürfen ab dem Stichtag ausschließlich mit registrierten Partnern zusammenarbeiten.

Zulieferer-Typ Lizenzpflicht Registrierungspflicht
Curaçao-ansässig Ja (CGA-Zuliefererlizenz) Ja
Ausländisch Nein Ja

Diese Dienste gelten als kritisch: Spiele, Live-Studios, Aggregatoren und Sportwetten-Software

Die CGA benennt konkrete Kategorien, deren Anbieter ab dem 24. Dezember 2026 registriert sein müssen. Betroffen sind vor allem:

  • RNG-Spieleentwickler (Slot- und Tischspiel-Software)
  • Live-Dealer-Studios
  • Poker- und Peer-to-Peer-Plattformen
  • Lotterieanbietern
  • Sportwetten-Software sowie Bet-Capture- und Settlement-Systeme
  • Quotenersteller (Odds Compilers)
  • Spielaggregatoren

Wer Casino Spielehersteller kennt, erkennt: Die Liste trifft nahezu die gesamte B2B-Lieferkette. Die CGA bezeichnet diese Aufzählung ausdrücklich als illustrativ – Erweiterungen bleiben möglich.

Die CGA öffnet die Registrierung im Oktober 2026 und empfiehlt lokalen Anbietern frühe Anträge

Die CGA plant, das Registrierungsportal im Oktober 2026 zu öffnen – einen genauen Starttermin hat die Behörde bislang nicht genannt. Für auf Curaçao ansässige Zulieferer gilt dabei eine besonders enge Zeitplanung.

Die CGA empfiehlt lokalen Anbietern, ihre Anträge bis zum 1. September 2026 einzureichen. Das ist kein gesetzlicher Endtermin, sondern eine behördliche Empfehlung, die sicherstellen soll, dass die Bearbeitung vor dem Stichtag am 24. Dezember 2026 abgeschlossen ist. Wer später einreicht, riskiert, dass sein Antrag nicht rechtzeitig geprüft wird. Anträge laufen über das CGA Online Gaming Portal.

Das LOK schafft die rechtliche Grundlage für die neuen Supplier-Pflichten

Drei Artikel des National Ordinance on Games of Chance (LOK) definieren gemeinsam den rechtlichen Rahmen für die neuen Zuliefererpflichten.

Artikel 1.5(1) verbietet die Erbringung kritischer Leistungen in oder aus Curaçao ohne gültige CGA-Zuliefererlizenz. Artikel 5.16(1) verpflichtet die CGA zur Führung eines öffentlichen Registers aller zugelassenen Anbieter. Artikel 5.16(4) untersagt CGA-Lizenznehmern die Zusammenarbeit mit nicht registrierten Zulieferern.

Den Stichtag 24. Dezember 2026 erklärt Artikel 15.10(3): Er verschiebt das Inkrafttreten von Artikel 1.5 und 5.16(4) um genau zwei Jahre ab LOK-Einführung am 24. Dezember 2024.

Was Betreiber jetzt bei ihren Lieferanten und Verträgen prüfen müssen

Ab dem 24. Dezember 2026 dürfen CGA-lizenzierte Online-Casinos ausschließlich mit registrierten Zulieferern zusammenarbeiten. Wer diesen Stichtag verpasst, riskiert einen direkten Verstoß gegen Artikel 5.16(4) des LOK.

Betreiber sollten jetzt alle aktiven Lieferantenverträge auf kritische Leistungen prüfen: Spieleentwickler, Live-Studios, Aggregatoren und Sportwetten-Software stehen dabei an erster Stelle. Für jeden betroffenen Partner muss der Registrierungsstatus dokumentiert werden.

Da die Registrierung erst im Oktober 2026 öffnet, bleibt das Zeitfenster eng. Verträge mit nicht registrierten Anbietern sollten vorsorglich mit Suspensivklauseln versehen werden.

Was zu Registrierungsverfahren, Prüfzeiten und der endgültigen Liste kritischer Leistungen noch offen bleibt

Mehrere relevante Punkte bleiben nach aktuellem Stand ungeklärt. Die CGA nennt Oktober 2026 als Starttermin für die Registrierung, benennt aber keinen konkreten Tag. Wie lange die Bearbeitung eines Antrags dauert, kommuniziert die Behörde bislang nicht.

Ebenso offen ist, wie die CGA mit Anträgen umgeht, die nach dem empfohlenen Stichtag 1. September 2026 eingehen. Auch die Liste kritischer Leistungen ist ausdrücklich illustrativ und kann jederzeit erweitert werden. Betreiber sollten deshalb die offizielle CGA-Kommunikation aktiv verfolgen.

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Seit seiner Kindheit hat Nils gerne gelesen und selbst Texte geschrieben. Nach jahrelanger Unschlüssigkeit, was den späteren Beruf angeht, führte währ...

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