Knapp 77 Prozent des deutschen Online-Glücksspielmarkts entfallen laut einer GGL-beauftragten Studie auf lizenzierte Angebote. Das klingt zunächst positiv, bedeutet aber auch: Rund 23 Prozent der Einsätze fließen weiterhin zu international lizenzierten Anbietern ohne deutsche GGL-Erlaubnis.
Zum Vergleich: Das Marktvolumen im erlaubten Bereich belief sich zuletzt auf 14,4 Milliarden Euro Bruttospielerträge. Der Anteil, der außerhalb des deutschen Lizenzsystems bleibt, ist damit wirtschaftlich erheblich.
Erschwerend kommt hinzu, dass externe Schätzungen, etwa von H2 Gambling Capital, den Anteil international lizenzierter Anbieter deutlich höher ansetzen. Die Methoden unterscheiden sich, die Grundaussage bleibt jedoch dieselbe: Der legale und der internationale Markt bestehen weiterhin parallel nebeneinander. Für die GGL ist das der zentrale Antrieb hinter der Forderung nach mehr Befugnissen.
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