Welche Daten speichern Online Casinos – und warum?
Online Casinos erheben fünf konkrete Datenkategorien: Registrierungsdaten (Name, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail, Telefonnummer), KYC-Daten (Ausweiskopie, Adressnachweis – gesetzlich vorgeschrieben zur Identitätsprüfung), Zahlungsdaten (Kreditkarten, E-Wallets wie PayPal oder Skrill), Verhaltensdaten (Spielhistorie, Einsatzhöhen) sowie technische Daten (IP-Adresse, Cookie-Daten).
Fehlt die Datenschutzerklärung eines Anbieters oder benennt sie diese Kategorien nicht transparent, ist das ein konkretes Warnsignal. Einen umfassenden Überblick über seriöse Anbieter und deren Datenschutzstandards finden Sie in unserem Casino Ratgeber.
Registrierungs- und Identitätsdaten
Registrierungsdaten umfassen mindestens Name, Geburtsdatum, Adresse und E-Mail – bei lizenzierten Anbietern kommen Ausweiskopien und Adressnachweise hinzu. Diese KYC-Pflicht (Know Your Customer) ist durch Anti-Geldwäsche-Vorschriften gesetzlich vorgeschrieben. Speicherdauer und Zweck müssen in der Datenschutzerklärung ausgewiesen sein.
Zahlungs- und Verhaltensdaten
Zahlungsdaten unterliegen steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen und können nicht sofort gelöscht werden – Verhaltensdaten für Marketingzwecke hingegen schon. In Deutschland gilt eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren (§ 147 AO). Marketingnutzung erfordert eine separate Einwilligung, die Sie jederzeit widerrufen können.
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