Hacksaw startet neue B2B-Plattform für Prognosemärkte

Hacksaw hat am 15. Oktober 2026 eine B2B-Plattform für Prognosemärkte gestartet: Betreiber können damit Peer-to-Peer-Prognosemärkte unter eigener Marke anbieten – regulatorisch abgesichert durch eine erweiterte MGA-Lizenz. Was das für Betreiber konkret bedeutet, lesen Sie hier.

 

 

Hacksaw bringt Prognosemärkte als B2B-Modul an den Start

Am 15. Oktober 2026 hat Hacksaw eine B2B-Plattform für Prognosemärkte gelauncht. In unseren Casino Nachrichten haben wir die Entwicklung des Unternehmens zuletzt verfolgt.

Das Modell ist klar: Betreiber können Peer-to-Peer-Prognosemärkte unter eigener Marke anbieten, ohne die Infrastruktur selbst aufzubauen. Hacksaw tritt dabei als reiner Technologie- und Infrastrukturpartner auf.

Das Angebot richtet sich explizit an bestehende iGaming-Betreiber, die ein neues Produktvertikal integrieren möchten, ohne eigene Lizenz- und Technikressourcen dafür aufzubauen.

Die MGA-Erweiterung erlaubt Type-3-Gaming-Services zusätzlich zur Type-1-Genehmigung

Hacksaw hält bereits eine B2B Critical Gaming Supply License der Malta Gaming Authority, die bislang Type-1-Gaming-Services abdeckte. Darunter fallen klassische B2B-Softwarelieferungen wie Slots und Casinospiele. Die neue Type-3-Genehmigung erweitert diesen Rahmen gezielt um Peer-to-Peer-Dienste.

Genau das ist die regulatorische Voraussetzung für Prognosemärkte: Hier wetten Nutzer gegeneinander, nicht gegen das Haus. Ohne Type-3-Zulassung wäre dieses Modell unter dem MGA-Rahmen nicht lizenzierbar gewesen. Für Betreiber bedeutet das: Wer Hacksaws Modul nutzt, profitiert direkt von dieser bereits gesicherten Lizenzgrundlage in Malta.

Der gemeinsame Liquiditätspool soll neuen Betreibern den Markteintritt erleichtern

Das sogenannte Connected Volume Framework ist der technische Kern von Hacksaws Plattformansatz. Statt jeden Betreiber mit einem eigenen, isolierten Markt zu starten, bündelt Hacksaw das Handelsvolumen aller angeschlossenen Partner in einem gemeinsamen Liquiditätspool.

Das löst ein klassisches Henne-Ei-Problem: Ohne ausreichend aktive Nutzer funktionieren Peer-to-Peer-Prognosemärkte schlecht. Durch den geteilten Pool profitieren neue Betreiber vom ersten Tag an von bestehender Markttiefe, ohne eigene Nutzerbasis aufbauen zu müssen.

Hacksaw positioniert sich als Technologieplattform für angrenzende vertikale Märkte

Group-CEO Ana Vrabic Verdir beschreibt Prognosemärkte als „compelling new opportunity at the intersection of technology, entertainment and market participation“. Für Hacksaw ist das kein Ausflug ins Unbekannte, sondern eine konsequente Erweiterung des bestehenden Technologie-Ökosystems.

Operational-CEO Marcus Cordes ergänzt:

„We have created a solution that enables operators to access prediction market capabilities efficiently and at scale.“ Hacksaw versteht sich damit nicht als Spielentwickler mit einem Nebenprojekt, sondern als Infrastrukturanbieter, der angrenzende vertikale Märkte über modulare B2B-Lösungen erschließt.

Die Aktie legt nach der Ankündigung in Stockholm um mehr als 3 Prozent zu

Die Börse reagierte prompt: Hacksaw AB (STO:HACK) legte an der Nasdaq Stockholm am 15. Oktober 2026 um 3,44 Prozent auf SEK 57,15 zu. Für einen Spielentwickler ist das eine deutliche Bewegung an einem einzelnen Handelstag.

Der Kursanstieg zeigt, dass Investoren den Schritt in Richtung Prognosemärkte als echte Wachstumsoption bewerten – und nicht nur als Randnotiz. Wer Hacksaw Gaming bereits aus den Q3-Zahlen 2026 kennt, weiß: Das Unternehmen sucht aktiv nach neuen Ertragsquellen.

Neue Casinos Autor Nils

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Seit seiner Kindheit hat Nils gerne gelesen und selbst Texte geschrieben. Nach jahrelanger Unschlüssigkeit, was den späteren Beruf angeht, führte währ...

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