Eine Besonderheit des Modells ist die klare Trennung zwischen wirtschaftlicher Verwaltung und staatlicher Aufsicht. Die neu gegründete Alberta iGaming Corporation, kurz AiGC, führt und verwaltet den kommerziellen Markt. Sie schließt Vereinbarungen mit privaten Betreibern, kontrolliert finanzielle Berichte und ist unter anderem für Fragen der Geldwäscheprävention zuständig.
Die regulatorische Kontrolle übernimmt dagegen weiterhin Alberta Gaming, Liquor and Cannabis, kurz AGLC. Die Behörde registriert Betreiber und Dienstleister, legt technische und organisatorische Standards fest und überprüft, ob die Unternehmen ihre Verpflichtungen einhalten. Dieses zweistufige Modell soll verhindern, dass die für die kommerziellen Vereinbarungen zuständige Organisation gleichzeitig ihre eigenen Marktteilnehmer beaufsichtigt.
Erlaubt ist der Betrieb erst, wenn ein Unternehmen zwei zentrale Voraussetzungen erfüllt: Es benötigt eine Registrierung durch die AGLC und eine kommerzielle Vereinbarung mit der AiGC. Genehmigte Anbieter müssen außerdem in ihren Werbemitteln das Logo der Alberta iGaming Corporation führen. Spieler sollen dadurch leichter erkennen können, welche Plattformen zum regulierten Markt gehören.
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