MGA legt Jahresbericht 2025 vor: 19 neue Lizenzen erteilt

Die Malta Gaming Authority hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Er zeigt, wie der Regulierer Lizenzen vergibt und Spieler schützt.

 

 

Die Malta Gaming Authority (MGA) hat am 7. Juli 2026 ihren Jahresbericht für das Geschäftsjahr bis 31. Dezember 2025 vorgelegt. Der Regulierer dokumentiert darin die Lizenzvergabe sowie die Aufsichts- und Schutzmaßnahmen des Jahres.

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MGA erteilte 2025 19 neue Lizenzen

Zwischen Januar und Dezember 2025 erhielt die MGA 38 Anträge auf neue Glücksspiellizenzen. Davon erteilte die Behörde 19 Lizenzen. Zusätzlich gingen 10 Anträge auf Verlängerung ein, von denen 8 bewilligt wurden.

Der Supervisory Council genehmigte 17 neue Lizenzanträge und lehnte 2 Anträge ab. Die Ablehnungen erfolgten nach dem sogenannten Minded-Letter-Verfahren, weil die eingereichten Angaben unrichtig, irreführend oder unvollständig waren. Vor der Vergabe führte die MGA 1.266 Due-Diligence-Prüfungen durch.

Strenge Prüfung vor der Lizenzvergabe

Komplexere Fälle prüfte das Fit-and-Proper-Committee der Behörde. Es bewertete 20 Unternehmen und 38 Einzelpersonen. In 7 Fällen waren die Kriterien für die Einstufung als geeignet und zuverlässig nicht erfüllt.

Zur Einordnung: Die MGA reguliert das Fernglücksspiel Maltas unter dem Gaming Act 2018. Seit der Reform 2018 vergibt sie zwei Lizenzkategorien, eine B2C-Lizenz für Betreiber und eine B2B-Lizenz für Zulieferer. Die Lizenzen laufen jeweils zehn Jahre.

Aufsicht und Spielerschutz in Zahlen

Im Berichtsjahr schloss die MGA 15 vollumfängliche Compliance-Audits ab. Ergänzend führte sie 109 thematische Prüfungen in den Bereichen Compliance, Spielerschutz und Sportwetten-Integrität durch. Zum Schutz der Spieler bearbeitete die Behörde 3.718 Unterstützungsanfragen.

Für die Sicherheit der Spielergelder gingen 1.757 Player-Funds-Meldungen ein. Beim Kampf gegen unregulierte Angebote prüfte die MGA 109 Web-Adressen. Bei 42 davon fand sie betrügerische Verweise auf die Behörde oder ihre Lizenznehmer und setzte sie auf ihre öffentliche Liste nicht autorisierter URLs.

Durchsetzung: Strafen, Aussetzung und Widerruf

Bei der Durchsetzung verschickte die MGA 35 Unterlassungsschreiben und 22 Verwarnungen. Hinzu kamen 30 Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 162.520 Euro. Zudem setzte die Behörde eine Lizenz aus und widerrief zwei weitere.

Auch bei der Wett-Integrität war der Regulierer aktiv. Er erhielt 280 Verdachtsmeldungen von Lizenznehmern, teilte 192 Warnhinweise und beteiligte sich an 66 Ermittlungen weltweit. CEO Charles Mizzi ordnete den Kurs so ein: „The challenge facing regulators today is not to regulate more, but to regulate better.“

Nach seinen Angaben habe die Behörde 2025 ihren risikobasierten Ansatz gestärkt, Prozesse verschlankt und stärker auf Daten und Technologie gesetzt. Ziel sei es, das Vertrauen in die maltesische Lizenz zu stärken, Spieler zu schützen und die Nachhaltigkeit des Sektors zu sichern.

Was bedeutet das für Spieler?

Für deutsche Spieler bleiben neue MGA Casinos eine legale Option innerhalb der EU. Die Zahlen aus dem Bericht zeigen, wie intensiv der Regulierer Anbieter prüft und den Spielerschutz überwacht.

Auch wer in einem Online Casino Ausland mit EU-Lizenz spielt, kann den Lizenzstatus eines Anbieters selbst kontrollieren. Sie sollten dazu das offizielle MGA-Lizenzregister nutzen und die Liste nicht autorisierter URLs abgleichen. So entlarven Sie gefälschte Seiten und sehen, ob ein Anbieter tatsächlich unter Aufsicht der Behörde steht.

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Seit seiner Kindheit hat Nils gerne gelesen und selbst Texte geschrieben. Nach jahrelanger Unschlüssigkeit, was den späteren Beruf angeht, führte währ...

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