Änderungen 2026 für Online-Glücksspiel

2026 wird ein richtungsweisendes Jahr für das Online-Glücksspiel. Seit 2021 gilt in Deutschland der neue Glücksspielstaatsvertrag. Neben allen neuen rechtlichen Regelungen rund um das Online-Glücksspiel sah dieser etwas vor, was im neuen Jahr relevant wird: die Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags. Das ist aber noch nicht alles, was bevorsteht.

Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV)

Nachdem der GlüStV nun seit fast fünf Jahren in Kraft ist, wird die gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder überprüfen, wie effektiv die Regelungen sind und wo gegebenenfalls nachgebessert werden sollte. Es gibt nämlich klar gesetzte Ziele, die mit dem Aufsetzen des Vertrags verfolgt wurden. Dazu gehören insbesondere diese drei Aspekte:

  • Der effektive Spieler- und Jugendschutz sollte gewährleistet werden.
  • Verhinderung von Glücksspielsucht und damit gegebenenfalls verbundener Begleitkriminalität.
  • Das Online-Glücksspiel in Deutschland sollte auf kontrollierte, sichere und legale Anlaufstellen beschränkt werden.

Bei der Ende 2026 anstehenden Evaluierung wird geschaut, ob diese Ziele erreicht wurden und wo es auf verschiedenen Ebenen noch Verbesserungspotenzial geben könnte. Es ist durchaus davon auszugehen, dass diese Evaluierung zu erneuten Änderungen des Glücksspielstaatsvertrags führen wird. Besonders, weil es schon jetzt immer wieder Debatten über die tatsächliche Wirksamkeit der Maßnahmen gibt.

Mögliche Provider-Sperren

Eine mögliche Neuerung, über deren eventuelle Einführung im Jahr 2026 spekuliert wird, ist eine Verpflichtung der Internetprovider, den Zugang zu Glücksspielseiten ohne deutsche Lizenz per DNS-Sperre zu blockieren. Spieler könnten dann nicht mehr ohne Weiteres in Online Casinos mit internationalen Lizenzen spielen.

Stärkere Befugnisse

Die Befugnisse der gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder sollen gestärkt werden, um die im Staatsvertrag verankerten Gesetze besser durchsetzen zu können. Dabei soll gleichzeitig auch die Zusammenarbeit mit internationalen Behörden verbessert werden, um illegales Glücksspiel und Geldwäsche effektiver bekämpfen zu können.

Fazit: Ein Wendepunkt

Dass das Jahr 2026 wichtige Weichenstellungen rund um das virtuelle Glücksspiel mit sich bringen wird, scheint sicher. Da es schon jetzt Diskussionen um die Wirksamkeit des neuen Glücksspielstaatsvertrags gibt, ist damit zu rechnen, dass die Evaluierung besonders kritisch ablaufen und entsprechende Anpassungen nach sich ziehen wird. Welche Folgen das für Spieler im Einzelnen haben wird, lässt sich noch nicht absehen. Kommt es aber wirklich zu Abruf-Sperren internationaler Casinos durch die Internetanbieter, wird das viele Spieler betreffen. Wir werden Sie weiterhin informieren, sobald es Neuigkeiten gibt.

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Seit seiner Kindheit hat Nils gerne gelesen und selbst Texte geschrieben. Nach jahrelanger Unschlüssigkeit, was den späteren Beruf angeht, führte währ...

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