Die Öffnung bis 2029 spaltet die Reaktionen. Internationale Anbieter sehen eine neue Tür. Die bisherigen Monopolträger fürchten um Marktanteile. Das ist nachvollziehbar, denn exklusive Rechte sind dann weg.
Aus dem Spielerschutz kommt klare Kritik. Mehr Lizenzen können mehr Marketingdruck bedeuten. Damit steigt aus ihrer Sicht das Suchtpotenzial. Sozialorganisationen verlangen deshalb verbindliche Standards als Lizenzbedingung.
Befürworter halten dagegen: Regulierte Konkurrenz kann illegale Angebote zurückdrängen. Außerdem könnten Steuereinnahmen steigen. Fakt ist, viele Österreicher spielen schon heute auf nicht lizenzierten Seiten. Eine geordnete Öffnung könnte diesen Zustand besser steuern.
Wirtschaftlich hätten neue Lizenzinhaber Vorteile. Der Staat ebenfalls. Verlierer könnten die Österreichischen Lotterien und Casinos Austria sein. Das gilt, falls ihre Sonderrolle tatsächlich endet.
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