Arkansas – Wähler entscheiden über die Zukunft des Glücksspiels

Die Einwohner von Arkansas in den Vereinigten Staaten bestimmen über die Zukunft des Glücksspiels im südlichen Bundesstaat. Bislang erschien es, als wäre die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Casinos und Glücksspiel im Allgemeinen. Plötzlich ist die Lage jedoch nicht mehr so sonnenklar, als zunächst angenommen. Bei den neuesten Abstimmungen zeigten 49% des Staates ein wachsendes Interesse und sprachen sich für mehr Casinos aus.

Arkansas Glücksspiel Entscheidung

Das sollte eigentlich genug sein, um die Industrie zu erweitern, jedoch kämpfen die Gegner des Glücksspiels mit harten Bandagen, während die nächsten Wahlen im Bundesstaat immer näher rücken.

Die Entscheidung über das Glücksspiel in Arkansas rückt näher.

Diesen Montag kamen Politiker, religiöse Vertreter und das “Family Council Action Committee (FCAC)” zusammen, um gegen die sogenannte “Issue 4” zu protestieren, über welche es am 6. November 2018 abzustimmen gilt. Die “Issue 4” ist ein Versuch das Glücksspiel in den Vereinigten Staaten weiter auszubreiten zu legalisieren.

Jerry Cox, der Präsident der FCAC merkte an: “Wir hoffen, dass wir die Nachricht verbreiten können und das die Menschen gegen Issue 4 wählen werden. Das ruder ist immer noch umzudrehen. Wir sind der festen Überzeugen, dass sich die Leute den Gesetzesentwurf genau durchlesen sollten, um zu verstehen um was es hier eigentlich genau geht und wie es sich auswirken wird. Wir haben noch nicht einmal den Fakt angesprochen, das sich Besteuerung für Oaklawn und Southland senken wird und sie sogar noch weniger bezahlen müssten, als es aktuell der Fall ist.

Jedes Jahr gibt es rund 1,14 Millionen Trips von Arkansans nach Mississippi und viele davon sind zu den dortigen Casinos.

Falls die Issue 4 erfolgreich ist, könnte es den Weg für neue Casinos in den Jefferson und Pope Counties ebnen und weitere Möglichkeiten für Southland und Oaklawn schaffen. Die Befürworter der Issue 4 stützen sich auf das Argument, dass dadurch Millionen in Steuereinnahmen und tausende Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.

Jack McNeill, der Vizepräsident für Regierungsangelegenheiten in Southland erklärt: “Jedes Jahr gibt es rund 1,14 Millionen Trips von Arkansans nach Mississippi und viele davon sind zu den dortigen Casinos. In Oklahoma sind es wahrscheinlich sogar noch mehr. Es gibt also eine gute Möglichkeit, um hier zu investieren und den Leuten einen Anlass zu bieten das Geld in Arkansas zu behalten.”

Es bleibt also spannend um die Zukunft des Glücksspiels und den Casinos in den Vereinigten Staaten. Eines ist jedoch klar. Man findet immer mehr Befürworter dafür und die Stimmung scheint sich im Land insgesamt etwas aufzulockern. Ein weiteres Anzeichen für die steigende Akzeptanz dafür ist zum Beispiel die Zulassung von Online Casinos im Bundesstaat New Jersey.